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Der Krankenstand in Deutschland ist nach dem aktuellen „DAK-Gesundheitsreport 2012“ im Jahr 2011 auf durchschnittlich 3,6 Prozent gestiegen. Im Vorjahr lag dieser noch bei 3,4 Prozent. Nach Angaben der DAK erklärt sich dieser Trend unter anderem durch den demografischen Wandel. Demnach sind die Belegschaften im Schnitt älter. Ältere Arbeitnehmer sind zwar weniger, aber dafür länger krank als Jüngere. Die Studie stützt sich auf Daten von rund 2,4 Millionen erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse und wurde gemeinsam mit dem Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) erarbeitet.
Ein Schwerpunkt des Reports ist das Herzinfarktrisiko. In den Industrieländern sinkt die Zahl derjenigen die an einem Herzinfarkt sterben bereits seit 30 Jahren. Gründe für diesen Rückgang sind die Abnahme des Nikotinkonsums bei Männern, sowie weniger Bluthochdruck bei Frauen. Hinzu kommen bessere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei den Ärzten. Allerdings hält die Studie auch fest, dass es auch andere Risikofaktoren gibt wie beispielsweise schwere Depressionen.
Im Hinblick auf den Krankenstand verzeichneten 2011 die Bereiche Bildung, Kultur und Medien mit 2,7% und Banken und Versicherungen den niedrigsten Krankenstand. Den höchsten Krankenstand weisen die Öffentliche Verwaltung mit 4,2 Prozent und das Gesundheitswesen mit 4,1 Prozent auf.
Um die Versorgung der Apotheken in der Region West leistungsfähiger zu machen, wird GEHE in den Niederlassungen Duisburg und Bonn im Laufe des Jahres 2012 umfassende Investitionen tätigen. Diese bringen die logistischen Strukturen auf den neuesten Stand der Technik und schaffen zusätzliche Lagerkapazitäten für ein Sortiment von über 100.000 Arzneimittelspezialitäten. Ziel von GEHE ist es dabei, „die Servicequalität für unsere Apothekenkunden weiter zu erhöhen, ein hervorragendes, vertieftes Sortiment bereit zu halten und eine zukunftsorientierte und gleichzeitig effiziente Versorgung mit Arzneimitteln zu sichern“, so André Blümel, Vorsitzender der Geschäftsführung, GEHE Pharma Handel GmbH.
Im Rahmen der Umstrukturierung wird die Niederlassung Düsseldorf zum 31.12.2012 geschlossen. Die bekannten Ansprechpartner im Außendienst bleiben den Apotheken aus dem Düsseldorfer Raum aber auch zukünftig erhalten. Sie werden dann von den hochmodernen Niederlassungen in Bonn und Duisburg mit Arzneimitteln versorgt.
Die Apotheken der Region West werden insgesamt von den geplanten Maßnahmen profitieren, da die neuen Strukturen eine noch bessere Servicequalität ermöglichen. Der höhere Servicestandard für den Kunden und eine stärkere Leistungsfähigkeit im optimierten Niederlassungsnetzwerk sind für GEHE die wichtigsten Gründe für die Anpassung. Es ist erklärtes Ziel des Unternehmens, seine Kunden mit einem modernen und leistungsfähigen Niederlassungsnetzwerk in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen.
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften beschlossen. Mit dem Gesetz werden im Arzneimittelgesetz und in weiteren Vorschriften die europäischen Richtlinien zur Verbesserung der Pharmakovigilanz sowie zur Verhinderung des Eindringens gefälschter Arzneimittel in die legale Lieferkette umgesetzt.
Zum Schutz vor Fälschungen werden Anforderungen an Hersteller, Importeure und Vertreiber von Wirkstoffen konkretisiert. Damit sollen insbesondere Handelswege transparenter gemacht werden. Für bestimmte Arzneimittel sind außerdem Sicherheitsmerkmale auf der Packung vorgesehen, um die Echtheit und Unversehrtheit des Arzneimittels überprüfen zu können.
Der Gesetzentwurf ist zustimmungsbedürftig. Ziel ist es, dass das Gesetz im Juli 2012 im Hinblick auf die europäische Richtlinie zur Verbesserung der Pharmakovigilanz fristgerecht in Kraft treten kann.
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