Ticker Nr.5, 04.02.2011

GEHE AKADEMIE führend im Apothekenmarkt - Silbermedaille „Bester Apothekenpartner 2011“ – Neuer Katalog erhältlich

Mit über 26.000 Teilnehmern und mehr als 1000 Veranstaltungen im Jahr 2010 gehört die GEHE AKADEMIE zu den Top-Adressen für Fortbildung von Apothekerinnen, Apothekern und deren Teams. Die Fachzeitschrift PharmaRundschau fragt bei Deutschlands Apothekern jährlich nach: Schon früher häufig ausgezeichnet, hat die Akademie des Pharmagroßhändlers GEHE in diesem Jahr in der Kategorie Fortbildung die Silbermedaille als „Bester Apothekenpartner 2011“ gewonnen. Ein Grund mehr, findet GEHE, einmal im aktuellen Katalog zu blättern, der jetzt erschienen ist. Das Programm für das Jahr 2011 umfasst 133 Seminarthemen, die in über 800 Veranstaltungen an unterschiedlichen Standorten in ganz Deutschland ausgewählt werden können. Die GEHE AKADEMIE setzt diesmal den Schwerpunkt auf die richtige Positionierung der Apotheke im schärfer werdenden Wettbewerb. Der neue Katalog der GEHE AKADEMIE kann ab sofort auf der Internetseite www.gehe-point.de/akademie bestellt werden.

Das Seminarangebot können alle Apotheken nutzen, unabhängig vom Einkaufspartner. Mit einem Punktesystem belohnt die Akademie auch 2011 treue Kunden. Seminarteilnehmer erhalten von ihren zuständigen Apothekenkammern Fortbildungspunkte, da die Akademie das freiwillige Fortbildungszertifikat der Apothekerkammern unterstützt. Das Thema Fortbildung wird unter Apothekern immer noch sehr groß geschrieben, so das Ergebnis der GEHE Fortbildungsumfrage „Neue Wege 2011“. Die Mehrzahl der Apotheker gibt an, der Fokus der Fortbildungen liege für Sie weiterhin auf der Vertiefung pharmazeutischen Fachwissens. Präsenzseminare werden ganz oben platziert. Den Apothekern ist wichtig, dass die Seminare möglichst außerhalb der Arbeitszeiten stattfinden. Deshalb hat die GEHE AKADEMIE 75-80 Prozent aller Veranstaltungen in die Abendstunden gelegt. Verstärkt setzt die Akademie auf den erhöhten Lerneffekt durch die Kombination von Präsenzseminaren, eLearning und Coachings vor Ort in der Apotheke. Auf diesen Trend reagiert GEHE mit einer Erweiterung des eLearning Angebots um 15 Prozent und setzt auch auf Web based Trainings, welche Apothekern und Teams die Möglichkeit bietet, jederzeit und ohne zeitliche Vorgaben Seminarinhalte selbständig zu erlernen.


DAV: Keine Kostendynamik bei Arzneimitteln in 2010

Apotheken sorgen auch 2011 für Milliardeneinsparungen bei Krankenkassen Trendumkehr bei den Arzneimittelausgaben: Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steht bei Medikamenten auf der Bremse. 2010 gaben die Kassen nur 1,1 Prozent mehr für Medikamente (ohne Impfstoffe) aus als im Vorjahr. Abzüglich der Einsparungen aus den geheimen Rabattverträgen dürfte es sogar zu einer Stagnation gekommen sein. Die Kassen gaben 27,9 Mrd. Euro (2009: 27,6) für Arzneimittel aus abzüglich Rabattverträge. Diese Werte ermittelte der Deutsche Apothekerverband (DAV). Damit liegen die Arzneimittelausgaben deutlich unter den Erwartungen von Kassen und Ärzten, die zuletzt ein Wachstum von 2,5 Prozent prognostiziert hatten. Für 2011 rechnet der DAV mit sinkenden Ausgaben für Arzneimittel.


Viele Ärzte lehnen Wahlfreiheit ab

Wahlmedikamente sind häufig teurer, und man muss dafür in Vorkasse treten. Fast die Hälfte aller Ärzte (43,9 Prozent) kritisieren, dass ihre Patienten dadurch verunsichert werden. Weit mehr als jeder zweite Mediziner (58,6 Prozent) plädiert für eine europaweit einheitliche Festlegung der Arzneimittelpreise, um die Kosten zu senken, so eine Untersuchung des „ehealth“-Unternehmens CompuGroup Medical. Fast die Hälfte aller Ärzte werde demnach im Praxisalltag mit verunsicherten Patienten konfrontiert und lehne die neue Regelung bei der Arzneimittelbezahlung ab (43,9 Prozent). Jeder siebte befragte Mediziner (15,5 Prozent) habe zudem den Eindruck, dass Patienten unnötigerweise zur Kasse gebeten werden und überteuerte Präparate erwerben. Ein Fünftel der Ärzte (20,7 Prozent) allerdings begrüße die neue Entscheidungsfreiheit in der Apotheke. Sechs von zehn Ärzten (58,9 Prozent) verneinen, dass ihre Patienten vermehrt über Probleme klagen, wenn sie mit ihrem Rezept in die Apotheke gehen. Bei vier von zehn Medizinern (41,1 Prozent) haben Patienten mit der neuen Situation Schwierigkeiten. Mehr als einem Viertel der Betroffenen (28,9 Prozent) hätten die Apotheken nach Darstellung der CompuGroup Medical teurere Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff empfohlen.



Tanja Wilcke, Pressesprecherin

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