Stuttgart, 12. Mai 2010. Gerd-Gunther Madry malt oft freitagnachts. Denn am Samstag hat seine Teich-Apotheke in Merseburg nur bis Mittags geöffnet. So kann er beides professionell vereinen: seine Leidenschaft fürs Malen und den Beruf als Apotheker. Ein aktuelles Werk überreichte Madry jetzt in Stuttgart an GEHE-Chef André Blümel. Das Portrait des Firmengründers Franz Ludwig Gehe in Ölfarben erhält anlässlich des 175-jährigen Firmenjubiläums einen Ehrenplatz in der Hauptverwaltung des Stuttgarter Pharmagroßhändlers.
Das Oeuvre von Gerd-Gunther Madry umfasst inzwischen rund 3000 Gemälde. In aller Regel unverkäuflich, wie er betont, seine Malerei ist private Leidenschaft von Jugend auf. Ausnahmen wie bei GEHE macht der promovierte Apotheker nur selten. Hin und wieder stellt der 60-Jährige auch aus. Am liebsten aber in seiner Apotheke, deutschlandweit die einzige, die zugleich Galerie ist. „Alle messen Blutdruck, aber wer hat schon eine Ausstellung in der Apotheke?!“, sagt Madry. Gibt er einer der zahlreichen Anfragen einmal nach, dann unterstützt ihn die GEHE aus den Niederlassungen in Halle, Dresden und Berlin bei Organisation und Logistik. Große und gute Ausstellungen macht er schon, und lässt sich bei der Auswahl von der Intuition leiten, genau wie bei seinen Bildern. So entstand auch das Portrait Franz Ludwig Gehes aus einer Eingebung heraus: „Den musst Du malen!“ Der Dresdner Kaufmann Franz Ludwig Gehe, der am 7. Mai 2010 seinen 200sten Geburtstag gefeiert hätte, gehörte zu den großen Unternehmerpersönlichkeiten seiner Zeit: innovativ und dem Allgemeinwohl verpflichtet.
In diesem Jahr wird GEHE 175 Jahre alt. Franz Ludwig Gehe gründete den Pharmagroßhandel 1835 in Dresden.
Gerd-Gunther Madry (links) überreicht das Öl-Portrait Franz Ludwig Gehes an GEHE-Chef André Blümel in der Hauptverwaltung in Stuttgart.
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