GEHE schenkt Stadtmuseum in Dresden ein historisches Glas

Stuttgart/Dresden, 14.10.2010. Aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums hat der Pharmagroßhändler und Apothekendienstleister GEHE am Mittwoch in Dresden dem Stadtmuseum ein historisches Glas überreicht. Das kostbare Glas mit einer transparenten Malerei der Stadtsilhouette stammt aus der Zeit der Firmengründung und wurde von einem Dresdner Glasmaler in der Nachfolge und Tradition des berühmten Samuel Mohn gefertigt. Mit der Übergabe des außergewöhnlich schönen und seltenen Stückes an das Museum kann eine empfindliche Lücke in der Sammlung geschlossen werden.


Mit freundlicher Genehmigung vom Dresdener Fernsehen.

Michael Brinkert, Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit bei GEHE: „Es ist uns eine Freude und Ehre, dem Stadtmuseum und damit auch der Stadt Dresden, dieses Kleinod von außergewöhnlichem historischen Wert aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums zu schenken. Das Glas stammt aus der Zeit unseres Firmengründers Franz Ludwig Gehe, der auch zu diesem Gebäude, das einmal Landtag war, eine besondere Beziehung unterhielt: als Abgeordneter ging er hier ein und aus. Für uns schließt sich hier gewissermaßen ein Kreis und dass das Gefäß mit seiner besonderen Stadtansicht nicht nur ausgestellt, sondern auch als Aushängeschild des Museums dienen wird, freut uns ganz besonders.“ Das Glas erhält einen Platz im Eingangsbereich des Museums und wird künftig auf Plakaten und Fahnen abgebildet sein.

Die Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum nahm nach der friedlichen Revolution 1989 ihren Anfang, als das nach dem zweiten Weltkrieg im Osten enteignete und nach Stuttgart übergesiedelte Unternehmen in seine Heimat zurückkehrte. Neben dem Aufbau einer Niederlassung in Dresden-Klotzsche zur Versorgung des regionalen Marktes galt das Augenmerk von Beginn an der Pflege verschütteter Traditionen, der Erforschung der Unternehmensgeschichte und der Zusammenarbeit mit örtlichen Partnern. Die Sammlung am Stadtmuseum bereicherten Leihgaben und Schenkungen; wirtschaftshistorische Forschungen erfuhren Unterstützung. Die Wiederherstellung und Pflege der Grabstätten von F. L. Gehe und R. A. Luboldt wurde ebenso in die Hand genommen wie die Unterstützung von Forschungen zur Gehe-Stiftung und -Bibliothek und zur Ehrung des Firmengründers. Eine Ausstellung in der Niederlassung informiert über die Unternehmensgeschichte. Im Frühjahr 2010 wurde in einem Festakt das 175-jährige Jubiläum in Dresden begangen. Das Jubiläum war Anlass zur Auslobung des Schülerwettbewerbes „Dresden rockt das Labor“; seit 2010 trägt zudem eine Dresdner Berufsschule den Namen „Franz Ludwig Gehe“.


Museumsdirektorin Dr. Erika Eschebach nimmt das historische Glas von GEHE-Pressesprecher Michael Brinkert entgegen.


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